Blühflächen und Honigbrache eine Bereicherung für unsere Kulturlandschaft

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Schön, dass in unserer Region viele Landwirte an diesen Agrar- Greeningprogrammen teilnehmen, freut sich Hartmut Scholz – Hegeringleiter in der Jägerschaft Burgdorf.  Gerade bei uns im Hegering „Das Große Freie“, wo es noch stabile Niederwildbesätze gibt,  profitiert der Feldhase, das Rebhuhn, der Fasan, die Wachtel und die Feldlerche enorm von der Insektenvielfalt und dem Deckungsangebot.

Scholz, selbst Landwirt hat auf seinem Betrieb  die Fläche auf 14 ha ausgeweitet. In diesem Jahr sicherlich auch notgedrungen, da durch die Dauernässe im letzten Jahr eine Einsaat  von Wintergetreide auf vielen Flächen unmöglich geworden war.  Hier wächst nun Honigbrache, Hafer und Sommergerste. Die Getreideernte wird zum Wochenende abgeschlossen sein.  Was bleibt sind die Blühflächen, wo zur Zeit der Hauptblüher  die Sonnenblume ist. Hier findet so manches Tier sein neues Zuhause nachdem das Getreide abgemäht ist.

Warum blüht das so komisch wurde man von Spaziergängern oft gefragt? Die Kruziferen wie Senf und Ölrettich in den Beständen blühten kaum, konnten sie auch nicht weil die Blüten vom Rapsglanzkäfer abgefressen wurden. Dieser Schädling hat den Landwirten im Raps auch Probleme bereitet und zu Ertragsverlusten geführt.  Wo nichts blüht, da auch kein Ertrag – in der Landwirtschaft und auch bei den Imkern.

„Als Jäger kann man mit dem Wetter bislang zufrieden sein, der Nachwuchs beim Niederwild scheint das Wetter zu mögen, überall sieht man Jungwild. Als Landwirt ist es eine Katastrophe, je nach Standort Ertragsverluste zwischen 50und 75%. Bei den meisten steht ein richtig dickes Minus da“ meint Hartmut Scholz abschließend.